24.10.2012 - edu-i-day
- 2. edu-i-day: World Didac Basel.
12.-16.11.2012 Wettbewerb, Concours, Concorso
| I/B | Informatik in der Bildung | |
| I/E | l'Informatique dans l'Éducation |
Autor: Paul Miotti
Informationssysteme sind ein selbstverständlicher Teil unseres Alltags. Tagtäglich produzieren wird daten, und es gehen kaum noch 24 Stunden vorüber an denen wir nicht selber Daten von solchen Systeme abrufen: Wenn ich einkaufe und meine Kunden- oder Kreditkarte verwende, wenn ich zum Arzt gehe über die Versicherungskarte, wenn ich telefonieren sei es beim nachschlagen einer Telefonnummer oder die aufgezeichneten Gesprächsdaten, oder schon nur wenn ich auf Googel nach Informationen suche, Informationssysteme stecken heute überall ding. Dank dieser brauchen wir kein Bargeld mehr herumzutragen, der Arzt oder die Ärztin kann schnell meine Krankengeschichte nachschlagen und ich muss mir keine Telefonnummern mehr merken. So kann ich meinen Wissenshorizont erweitern, ohne dass ich meine reines Faktengedächtnis strapazieren muss. Gleichzeitig hinterlassen ich auch überall Datenspuren, die zu einem möglicherweise verzerrten Bild von mir als Konsumentin oder Konsumenten, als Charakter oder als politisches Subjekt zusammengesetzt werden kann. Wenn ich beispielsweise an die offenbar immensen Datenbanken der Spammer denke, stellen sich zwangsläufig Fragen, wie: Wie kommt das mit dieser Informationsflut noch heraus? Oder: Wie kommt allenfalls Hintergrundwissen zur Beurteilung von digital abrufbarem Wissen zustande?
Datenmodell wird hier in erster Linie verstanden als Datenbankmodell. Diese Sichtweise kann bei Bedarf auch noch abstrakter gefasst werden als Datenmodellierung oder Beschreibungssprache im Sinne von UML.
Weshalb werden Daten überhaupt separat und persistent etc. gespeichert? Es liegt am Wert der Daten als Daten. Hier geht es um den Weg von der Datei zu den Tabellen und/oder Objekten.
Die Betrachtung der verschiedenen Datenmodelle bewähren sich als Brücke und Motivation für die relationalen Datenbanken, welche trotz vieler Alternativen nach wie vor unbestritten die Führungsrolle innerhalb der Datenbanken innehalten. Der Ausgangspunkt eines „flachen Modells“ im Sinne eines Bytestroms oder einer sequentiellen Datei ist plausibel und offensichtlich. Von diesem Ausgangspunkt können die weiteren Entwicklungen abgeleitet werden. Neben diesem eher geschichtlichen Uebergang kann hier z.B. auch der Begriff der Redundanz bei einer Implementation einer Aufgabenstellung im „flachen Modell“ und der Redundanzfreiheit (zumindest als Ziel) bei einer Implementation im relationalen Modell erfahren werden. Als wichtiges Exemplar für alle Beschreibungssprachen im allgemeinen und die Datenmodellierungssprache im besonderen wird das Relationenmodell empfohlen (explizit nicht das oft damit verwechselte Entity-Relationsship-Modell, welches zu überflüssigen Begriffsverwirrungen führt).
Ein überschaubares Projekt, das alle Phasen des Lebenszyklus umfasst und am besten z.B. im Rahmen der Schulverwaltung eingesetzt werden könnte. Es gibt viele solcher Ideen, die in der Schulverwaltung gesammelt werden können. Partnerarbeit (?). Bsp. „Lektionenbörse“ Unterrichtsausfälle von Lehrpersonen, welche am Unterrichten verhindert sind (z.B. durch Exkursionen), werden üblicherweise frühzeitig gemeldet und sind Teil der digitalen Unterrichts- und Urlaubsplanung (Schnittstellen zu bestehenden Systemen). Andere Lehrpersonen würden vielleicht in der ausfallenden Unterrichtszeit eigenen Unterricht als Ersatz anbieten.


Weshalb werden Daten überhaupt separat und persistent etc. gespeichert? Es liegt am Wert der Daten als Daten. Hier geht es um den Weg von der Datei zu den Tabellen und/oder Objekten. — Paul Miotti 2008/06/24
Hierarchische, Relationale, einfach Tabellarische Datenmodelle. Datensatz vs. Datenbestand. Attribut. — Vincent Tscherter 2008/07/07 17:17