Autoren: Désirée Sterchi, André Maurer
Ich kann fuer ein gegebenes Problem entscheiden, ob eine Loesung mittels eines neuronalen Netzes Sinn machen kann oder nicht.
Ich kenne das Perzeptronmodell sowie seine geometrische Interpretation.
Ich weiss, wann und wie das Perzeptronmodell verwendet wird (linear separierbare Probleme).
Ich kenne die Funktionsweise des vielschichtigen Perzeptrons.
Ich kenne die Funktionsweise des mehrschichtigen Perzeptrons (rueckwaertsgerichtete Fortpflanzung des Gradienten) und seine Grenzen (Problem der lokalen Minima).
Ich kann die verschiedenen Stufen des Lernens unterscheiden (Auffrischen der synaptischen Verbindungen) sowie diejenigen des Ausgabevorgangs (Berechnung der Ausgaben des Netzes).
Ich bin mir des Problems der Ueberanpassung bewusst, und ich kenne die Methoden, sie zu begrenzen.
Ich bin mir bewusst, dass ein neuronales Netz in seiner Funktionsweise inspiriert ist von Erkenntnissen aus Biologie und Neurowissenschaften, dass aber starke Vereinfachungen gemacht werden.
Für einen experimentell ausgerichteten Unterricht mit Neuronalen Netzen, was meiner Ansicht nach sehr zu empfehlen ist, kann ich folgende Literatur als Inspiration nennen: „Geist im Netz“ von Manfred Spitzer (Neurobiologe) wie auch „Vehikel - Experimente mit künstlichen Wesen“ von Valentin Braitenberg. Beide Bücher sind gut verständlich und sehr spannend zu lesen. Désirée Sterchi 2008/09/05